Moric Hausmarke S21 Solera 22 20 19 18 17 16 14 12
Moric Hausmarke S21 Solera – ein Solera-Wein: mehrere Jahrgänge (2012 bis 2021) in einem Fass übereinander aufgebaut, nie ganz entleert. Eine Methode aus der Sherry-Tradition, hier für Blaufränkisch. Ohne Jahrgang, weil alle Jahrgänge gleichzeitig sprechen.
Verkostung
Sinneseindruck
Farbe
Leuchtendes Rubinrot
Nase
Noten von getrockneten Kirschen, Erde, Kräutern und einem Hauch Nuss.
Maulbeere und Dörrpflaume treffen auf Tabak, Leder und getrocknete Kräuter — jeder der neun übereinandergelagerten Jahrgänge trägt zu dieser Tiefe bei, ohne dass ein einzelner dominiert.
Gaumen
Komplex, tiefgründig, sehr langer Abgang. Einzigartig.
Der Abgang ist endlos und vielschichtig, getragen von feinem Tannin und eingebetteter Säure. Ein Solera-Blaufränkisch, der zeigt, was die Methode aus der Sherry-Tradition auch abseits von Andalusien leisten kann.
Details
Steckbrief
- Land
- Österreich
- Hersteller
- Moric
- Region
- Burgenland/Neusiedlersee
- Süße
- Trocken
- Flascheninhalt
- 750 ml
- Alkoholgehalt
- 13 % vol
- Ungeschwefelt
- Ja
- Allergene
- Enthält Sulfite
- Bio
- Nein
Weinprofil & Trinkreife
Charakter & Reife
Auf einen Blick
Lagerung & Reife
Freigabe 2023–2035
Optimal 2043
Maximum
Am Tisch
Speisebegleitung
Reifekäse & Trockenfleisch
Die komplexe, tiefgründige Art dieses Solera-Weins passt zu Gerichten mit Reife: geräuchertem Wildschwein, Trockenfleisch mit Walnüssen oder einem alten Manchego. Die Note getrockneter Kirschen und Nüsse im Wein findet in gereiftem Hartkäse ihr Gegenüber. Kein Alltagswein, sondern einer für den Tisch am Ende eines langen Abends.
Langsam geschmortes Fleisch
Ochsenschwanz in Rotwein mit Thymian und Lorbeer, geschmort bis das Fleisch von den Knochen fällt, dazu Püree von Sellerie und Pastinake. Oder ein Boeuf Bourguignon mit Perlzwiebeln und Champignons. Die neun übereinandergelagerten Jahrgänge der Solera geben eine Tiefe, die dem kollagenreichen Schmorgericht ebenbürtig ist, während die eingebettete Säure die Fülle durchschneidet.
Trockenfleisch & Mostrich
Bündnerfleisch in hauchdünnen Scheiben mit körnigem Senf und Cornichons, dazu ein Roggenbrot mit Kümmel. Oder ein Teller mit Carpaccio von getrocknetem Rind und Rucola mit Parmesanhobeln. Die Tabak- und Ledernoten des Solera-Weins finden im Trockenfleisch einen strukturellen Verwandten, während die Nussigkeit im Bukett den Senf aufgreift.
Das Weingut
Moric
Moric, die großen Weine des Roland Velichs Unter den Rebsorten dieser Welt gibt es solche, die seit langer Zeit viel Renommee genießen, weil sie eine lange Weingeschichte besitzen, und solche, die zwar die Basis für große Weine bieten, aber noch weitgehend unbekannt sind. Zu diesen Rebsorten gehört der Blaufränkisch,…
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Fragen & Antworten
Über diesen Wein
Bei welcher Temperatur servieren Sie diesen Wein am besten?
Bei 16–18 °C. Kälter wirkt er verschlossen, wärmer verliert er an Frische.
Welches Glas passt?
Ein großes Rotweinglas mit weitem Kelch, damit der Wein Luft bekommt.
Wie lagern Sie die Flasche?
Liegend, dunkel und kühl bei 10–14 °C. Geöffnet hält er sich mit Verschluss ein bis zwei Tage im Kühlschrank.
Sollte der Wein dekantiert werden?
Eine Stunde in der Karaffe öffnet ihn; notwendig ist es nicht.
Wann ist der Wein trinkreif?
Er zeigt sich etwa von 2023 bis 2043 von seiner besten Seite.
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