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Weinregionen · Österreich

Wachau

Zwischen Melk und Krems hat sich die Donau durch das Urgestein gegraben, und an ihren Ufern stehen die Reben auf Terrassen, die von Trockensteinmauern gehalten werden. Tagsüber wärmt die Sonne den Gneis, nachts fällt kalte Luft aus den Wäldern im Norden ins Tal. Dieser Wechsel gibt Riesling und Grünem Veltliner ihre Spannung.

Die Wachau ist bei uns vor allem ein Weingut: der Nikolaihof in Mautern, am südlichen Donauufer gegenüber von Stein, in Gebäuden mit Mauern aus römischer Zeit. Neben Riesling und Veltliner finden sich im Sortiment auch Neuburger, Muskateller und Gewürztraminer. Das Besondere sind die reifen Flaschen – Weine, die Jahrzehnte im Keller verbracht haben und zeigen, wie lange ein trockener Wachauer Riesling lebt.

Kontinental · Gneis · Glimmerschiefer · Granit

Typische Rebsorten: Riesling, Grüner Veltliner, Gewürztraminer

49Weine
1Winzer
ab 21,50 €Preis

Zwischen Melk und Krems hat sich die Donau durch das Urgestein gegraben, und an ihren Ufern stehen die Reben auf Terrassen, die von Trockensteinmauern gehalten werden. Tagsüber wärmt die Sonne den Gneis, nachts fällt kalte Luft aus den Wäldern im Norden ins Tal. Dieser Wechsel gibt Riesling und Grünem Veltliner ihre Spannung.

Die Wachau ist bei uns vor allem ein Weingut: der Nikolaihof in Mautern, am südlichen Donauufer gegenüber von Stein, in Gebäuden mit Mauern aus römischer Zeit. Neben Riesling und Veltliner finden sich im Sortiment auch Neuburger, Muskateller und Gewürztraminer. Das Besondere sind die reifen Flaschen – Weine, die Jahrzehnte im Keller verbracht haben und zeigen, wie lange ein trockener Wachauer Riesling lebt.

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Nikolaihof Zwickl, Grüner Veltliner trocken 2024
Nikolaihof
WachauBio

Nikolaihof Zwickl, Grüner Veltliner trocken 2024

Grüner Veltliner · Trocken · jetzt trinkbereit

Zitrone, Zitronenzeste, Ananas, Ingwer, Blüten

Die Winzer dieser Region

Nikolaihof

Warum ein Wachauer Riesling Zeit verlangt

Die Wachau ist ein Tal von rund dreißig Kilometern Länge, und doch hat sie den trockenen österreichischen Weißwein geprägt wie kaum eine andere Gegend. Die Donau fließt hier zwischen steilen Hängen aus Gneis, Glimmerschiefer und Granit. Auf dem Nordufer liegen die bekannten Terrassen, auf dem Südufer, wo der Nikolaihof steht, sind die Lagen etwas kühler und schattiger.

Das Klima lebt von zwei Einflüssen. Aus dem Osten reicht die pannonische Wärme bis ins Tal, aus dem Waldviertel im Norden strömt nachts kühle Luft herab. Die Trauben reifen langsam, behalten ihre Säure und bauen Aromen auf, die im jungen Wein oft noch verschlossen sind. Ein Riesling aus der Wachau zeigt in den ersten Jahren Zitrus und Stein; erst später kommen Honig, Kräuter und eine Tiefe, die man dem jungen Wein nicht zugetraut hätte.

Der Nikolaihof gehört zu den ältesten Weingütern des Landes, der Keller geht auf römische Fundamente zurück. Manche Weine bleiben dort viele Jahre im großen Holzfass, bevor sie auf die Flasche kommen, und das Haus hält Jahrgänge zurück, statt alles jung zu verkaufen. Deshalb reicht das Sortiment bei uns weit zurück, bis zu Flaschen, die mehrere Jahrzehnte alt sind.

Jung oder gereift

Ein junger Grüner Veltliner vom Nikolaihof ist ein Wein für jetzt, würzig und klar, zu Fisch oder einem einfachen Mittagessen. Die Rieslinge dürfen liegen. Und wer wissen will, wohin die Reise geht, öffnet eine der gereiften Flaschen: Sie zeigen, dass ein trockener Weißwein aus diesem Tal Jahrzehnte überstehen kann und dabei nicht müde wird, sondern ruhiger.

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