Vouette & Sorbée Fidèle Brut Nature R22 1,5 l
Fidèle ist Bertrand Gautherots Stammwein: Pinot Noir von den fossilen Kimmeridge-Böden von Buxières-sur-Arce, biodynamisch gewachsen, im Fass mit Wildhefen vergoren, ohne Dosage — hier in der Magnum (Basis 2022), dem Format für die lange Reife. Treu, wie der Name sagt: jedes Jahr dieselbe kompromisslose Idee.
Verkostung
Sinneseindruck
Farbe
Helles Gold mit feiner Perlage
Nase
Roter Apfel, Quitte, Brotrinde, salzige Kreide
Roter Apfel und Quitte tragen eine vinöse, reife Frucht, Brotrinde und salzige Kreide erden sie. Man riecht förmlich die Austernfossilien im Boden — Chablis-Geologie mit Perlage.
Gaumen
Vinos und tief, knochentrocken, mit packender Salzigkeit
Sehr langer, salzig-steiniger Abgang. Die Referenz der naturnahen Aube — in der Magnum noch eine Dimension größer.
Details
Steckbrief
- Land
- Frankreich
- Hersteller
- Vouette & Sorbée
- Region
- Champagne
- Rebsorte
- Pinot Noir/Spätburgunder
- Süße
- Trocken
- Flascheninhalt
- 1500 ml
- Alkoholgehalt
- 12 % vol
- Ungeschwefelt
- Ja
- Zertifizierung
- EU-Bio zertifiziert
- Bio-Kontrollstelle
- FR-BIO-01
Weinprofil & Trinkreife
Charakter & Reife
Auf einen Blick
Lagerung & Reife
Freigabe 2025–2032
Optimal 2037
Maximum
Am Tisch
Speisebegleitung
Frische Austern und Meersalz
Kalte Austern aus der Aube mit Meersalz und einem Tropfen Zitrone, eröffnen diesen naturnahen Champagner in seiner reinsten Form, wobei die packende Salzigkeit die Austernfossilien im Boden förmlich schmeckbar macht. Eine zweite Option ist eine Platte mit gebeiztem Wildlachs und Dill auf Pumpernickel. Die vinöse Tiefe und die salzige Kreide des Weins spiegeln die Chablis-Geologie wider und betonen die Meeresfrische der Schalentiere.
Gebratene Jakobsmuscheln
Jakobsmuscheln in der Pfanne kurz angebraten, mit Noilly Prat und Schalotten abgelöscht, auf einem Püree von Pastinaken mit Trüffelöl serviert, finden in diesem tiefen Champagner einen ebenso komplexen Partner. Alternativ passt ein gedünsteter Steinbutt auf Fenchelgemüse mit Safran. Die Brotrinde und die salzige Kreide des Weins stehen der zarten Muschelkonsistenz gleichwertig gegenüber, während die sehr lange Länge den Geschmack veredelt.
Gereifter Comté und Walnuss
Drei Jahre gereifter Comté mit gerösteten Walnüssen, Quittenpaste und einem Tropfen alter Sherry-Essenz auf rustikalem Holzbrett, eröffnet diesen Magnum-Champagner als Referenz der Aube. Eine zweite Variante ist ein Teller mit alter Gouda, getrockneten Birnen und Haselnussbrot. Die salzig-steinige Signatur des Weins verbindet sich mit der Nussigkeit des Käses zu einer Dimension, die nur die Magnum-Größe erreichen kann.
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