Ravazzol Amarone della Valpolicella Riserva DOCG 2013
Ravazzol Amarone Riserva 2013 — die längst gereifte Ausgabe des Prestige-Amarone von Ca La Bionda, von außergewöhnlicher Tiefe und Komplexität.
Verkostung
Sinneseindruck
Farbe
Mittleres Kirschrot
Nase
Reife Kirsche, Pflaumen, Trüffel, Leder und Tabak — Amarone Riserva in vollendeter Tiefe.
Über ein Jahrzehnt Flaschenreife hat aus dem einst kraftvollen Ravazzol einen ruhigen, vielschichtigen Wein gemacht. In der Nase liegt getrocknete Kirsche neben Pflaume und Trüffel, dahinter Leder und ein Hauch Tabak – die typische Appassimento-Tiefe des Amarone, aber ohne die Süße der Jugend. Zimt und dunkle Schokolade schwingen mit, ein Zeichen der langen Fassreife.
Gaumen
Majestätisch und seidig am Gaumen, mit perfekt integrierten Tanninen und einem sehr langen, dunklen Abgang.
Der Abgang ist lang und samtig, die einst kantigen Tannine sind vollständig eingebunden. Ein Wein für den Moment nach dem Essen, nicht daneben.
Details
Steckbrief
- Land
- Italien
- Region
- Veneto
- Rebsorte
- Corvina, Corvinone, Rondinella
- Süße
- Trocken
- Winzer
- Ca´ La Bionda
- Jahrgang
- 2013
- Flascheninhalt
- 750 ml
- Alkoholgehalt
- 16 % vol
- Ungeschwefelt
- Ja
- Allergene
- Enthält Sulfite
- Bio
- Nein
Weinprofil & Trinkreife
Charakter & Reife
Auf einen Blick
Lagerung & Reife
Ernte 2016–2026
Optimal 2033
Maximum
Am Tisch
Speisebegleitung
Wild & dunkle Schmorgerichte
Ein Amarone Riserva dieser Tiefe trägt die kräftigsten Gerichte der Küche. Geschmorte Hirschkeule, ein Wildschweinragù mit Polenta oder Rinderbraten in dunkler Sauce passen zur majestätischen Struktur. Zum Käsegang passt ein sehr gereifter Parmigiano Reggiano oder ein kräftiger Gorgonzola piccante. Auch ein dunkles Schokoladendessert kann als Abschluss zur reichen Tiefe passen.
Brasato mit Steinpilzpolenta
Rinderbrust nach Mailänder Art, vier Stunden in Barolo geschmort, mit cremiger Steinpilzpolenta. Alternativ ein Rehrücken mit Preiselbeeren und Rosenkohl. Die majestätische Dichte und die samtigen Tannine des Amarone Riserva vertragen die lange Schmorzeit und die dunkle Frucht spiegelt sich in der Beerensoße wider.
Parmigiano Reggiano und Mostarda
Flakes von 48 Monaten gereiftem Parmigiano Reggiano, dazu scharfe Mostarda di Cremona und ein paar Stücke Focaccia. Auch ein spätes Abendessen mit nur Käse und Wein. Der lange, dunkle Abgang und die komplexe Reife des Weins finden im salzigen, kristallinen Käse einen ebenbürtigen Partner für nach dem Essen.
Fragen & Antworten
Über diesen Wein
Bei welcher Temperatur servieren Sie diesen Wein am besten?
Bei 16–18 °C. Kälter wirkt er verschlossen, wärmer verliert er an Frische.
Welches Glas passt?
Ein großes Rotweinglas mit weitem Kelch, damit der Wein Luft bekommt.
Wie lagern Sie die Flasche?
Liegend, dunkel und kühl bei 10–14 °C. Geöffnet hält er sich mit Verschluss ein bis zwei Tage im Kühlschrank.
Sollte der Wein dekantiert werden?
Ja, vorsichtig – ältere Flaschen können Depot haben. Kurz vor dem Servieren umfüllen.
Wann ist der Wein trinkreif?
Der Jahrgang 2013 zeigt sich etwa von 2016 bis 2033 von seiner besten Seite.
Weitere Empfehlungen