Christmann Königsbacher Ölberg Spätburgunder VDP Erste Lage 2021 1,5 l 1,5 l
Der Ölberg liegt im Schatten des Idig, doch die Morgensonne erreicht ihn früh. Dann ziehen die kalten Winde aus dem Klausenthal herüber und bremsen aus. Ein Rhythmus, den die Reben hier kennen.
Verkostung
Sinneseindruck
Farbe
Strahlendes Kirschrot mit hellen Elementen
Nase
Kirsche, Veilchen, Flieder, Holunder, Wacholder
Ein verführerisches, dunkles Bouquet mit Kirsche in allen Schattierungen – Süß-, Sauer- und Schattenmorellen. Veilchen, Flieder und Vergissmeinnicht setzen florale Akzente, gefolgt von Holunderbeere und Pflaume. Balsamische Noten von Wacholder, Pfeffer, Petersilie und Salbei sowie Anklänge von Unterholz und Zigarrenkiste kommen hinzu.
Gaumen
Mysteriös und spannend, mit Nelke und Kardamom, die sich im Verlauf kristallisieren.
Langer, würziger Nachhall mit der erwähnten balsamischen Linie, die sich in der Reife weiter entfalten dürfte.
Details
Steckbrief
- Land
- Deutschland
- Hersteller
- Christmann
- Region
- Pfalz
- Rebsorte
- Pinot Noir/Spätburgunder
- Süße
- Trocken
- Jahrgang
- 2021
- Flascheninhalt
- 1500 ml
- Alkoholgehalt
- 13 % vol
- Ungeschwefelt
- Ja
- Allergene
- Enthält Sulfite
- Bio
- Ja
- Zertifizierung
- EU-Bio zertifiziert
- Bio-Kontrollstelle
- DE-ÖKO-003
Weinprofil & Trinkreife
Charakter & Reife
Auf einen Blick
Lagerung & Reife
Ernte 2024–2034
Optimal 2041
Maximum
Am Tisch
Speisebegleitung
Rehrücken mit Preiselbeersauce
Die dunkle Frucht und die würzigen Tannine des Pinot Noir finden im wilden Fleisch und der säuerlichen Beerenkomponente eine natürliche Entsprechung. Ein Gericht für den Abend.
Gereifter Münsterkäse
Der elsässische Klassiker in reifem Stadium, mit seiner kräftigen Rinde und cremigen Paste, verträgt den Körper und die Würze des Weins. Die florale Seite des Pinot Noir hebt die Milchnote hervor.
Waldpilzterrine mit Haselnussöl
Die Unterholznoten des Weins sprechen die Aromen der Pilze direkt an. Ein Risotto mit kräftigem Fond, Butter und Parmesanspänen bildet die strukturelle Brücke zum Pinot Noir.
Das Weingut
Christmann
Seit 1996 wird das Weingut von Steffen Christmann in der 7. Generation geführt. Mit dem Jahr 2004 haben sich die Christmanns endgültig dem biodynamischen Anbau verschrieben. Das Ziel ist es, Weine zu erzeugen, die ein Abbild des Weinbergs sind, nach ihm schmecken und so nirgendwo anders auf der Welt erzeugt werden…
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Fragen & Antworten
Über diesen Wein
Bei welcher Temperatur servieren Sie diesen Wein am besten?
Bei 14–16 °C. Kälter wirkt er verschlossen, wärmer verliert er an Frische.
Welches Glas passt?
Ein großes Rotweinglas mit weitem Kelch, damit der Wein Luft bekommt.
Wie lagern Sie die Flasche?
Liegend, dunkel und kühl bei 10–14 °C. Geöffnet hält er sich mit Verschluss ein bis zwei Tage im Kühlschrank.
Sollte der Wein dekantiert werden?
Eine Stunde in der Karaffe öffnet ihn; notwendig ist es nicht.
Wann ist der Wein trinkreif?
Er ist jetzt trinkreif und zeigt sich bis etwa 2041 von seiner besten Seite.
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