Clandestin Les Passagers "Haut de Val Barmont" Brut Nature 2023
Haut de Val Barmont ist eine Einzellage hoch im Tal — Chardonnay von einem der kühleren Plätze, die Benoît Doussot für sein Clandestin-Projekt bewirtschaftet. Der 2023er kommt als Brut Nature: Die Lage muss für sich selbst sprechen, und sie tut es.
Verkostung
Sinneseindruck
Farbe
Helles Gold mit feiner Perlage
Nase
Weißer Pfirsich, Zitrus, nasse Kreide, Blüten
Weißer Pfirsich und Zitrus verbinden sich mit nasser Kreide und einem zarten Blütenton. Feiner und verspielter als die Fiole, mit deutlicher Lagen-Handschrift.
Gaumen
Präzise und engmaschig, mit kalkiger Spannung
Sehr langer, steiniger Abgang. Einzellagen-Champagner, wie ihn nur kleine Häuser wagen.
Details
Steckbrief
- Land
- Frankreich
- Region
- Champagne
- Rebsorte
- Chardonnay
- Süße
- Trocken
- Jahrgang
- 2023
- Flascheninhalt
- 750 ml
- Alkoholgehalt
- 12 % vol
- Ungeschwefelt
- Ja
Weinprofil & Trinkreife
Charakter & Reife
Auf einen Blick
Lagerung & Reife
Ernte 2026–2033
Optimal 2038
Maximum
Am Tisch
Speisebegleitung
Belon-Austern und Kaviar
Belon-Austern mit ihrer charakteristischen Nussigkeit, kombiniert mit einem Löffel Ossetra-Kaviar auf Perlmuttlöffel, erheben diesen Einzellagen-Champagner auf höchste kulinarische Ebene, wobei die kalkige Spannung die Komplexität der Lage widerspiegelt. Als zweite Möglichkeit bieten sich gebeizte Garnelen mit Zitronengras und Ingwer. Die nasser Kreide und die Blütennoten des Weins sprechen die Feinheit der Austern an, während die Präzision des Pinot den körnigen Kaviar strukturiert begleitet.
Gebratene Seezunge
Seezunge in Butter geschwenkt, mit Kapern und Zitronenfilets abgelöscht, auf einem Püree von weißen Bohnen mit Trüffelöl serviert, findet in diesem Champagner einen ebenso feinen Partner. Alternativ harmoniert ein gedünsteter Kabeljau auf Spargelrisotto mit der weißen Pfirsichfrucht des Weins. Die engmaschige Struktur und steinige Länge des Champagners stehen der zarten Fischkonsistenz in nichts nach und verlängern den Geschmack elegant.
Geflügelterrine mit Pistazien
Eine feine Terrine von Perlhuhn und Kalbfleisch mit Pistazienkernen und einem Hauch Armagnac, in Scheiben geschnitten mit Cornichons und Dijon-Senf, passt zu diesem Champagner wie ein Festtagsmenü. Eine zweite Variante ist ein Carpaccio von Rinderfilet mit Parmesan und Trüffel. Die verspielte Lagen-Handschrift des Weins, erkennbar an weißem Pfirsich und Blüten, findet in der feinen Würze der Terrine ihre kulinarische Entsprechung.
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