Franz Keller Kaiserstuhl 2024
Der Kaiserstuhl ist ein Vulkan, dessen Lössböden von den Gletschern der Eiszeit geschliffen wurden. Hier wachsen Chardonnay, Grauburgunder und Souvignier Gris auf leichteren Böden, die im Winter Wasser speichern und im Sommer Wärme abgeben.
Verkostung
Sinneseindruck
Farbe
Getrübtes Goldgelb, grünliche Reflexe
Nase
Zitrus, Aprikose, Hefe, Mandel, Kräuterwürze
Zitrusfrüchte und süße Aprikosen treffen auf den Duft frischer Hefe und heller Nüsse. Eine deutliche Kräuterwürze und kühle Mineralität unterlegen die Frucht.
Gaumen
Cremig und saftig, mit deutlicher Würze und viel Schmelz, der die Amphorenreife verrät.
Der Abgang zeigt eine gewisse Länge, mit Rückkehr der nussigen Töne und einer salzigen Mineralität. Die Textur bleibt, ohne schwer zu werden.
Details
Steckbrief
- Land
- Deutschland
- Hersteller
- Franz Keller
- Region
- Baden
- Rebsorte
- Chardonnay, Pinot Gris/Grauburgunder, Souvignier Gris
- Süße
- Trocken
- Jahrgang
- 2024
- Flascheninhalt
- 750 ml
- Alkoholgehalt
- 12,5 % vol
- Allergene
- Enthält Sulfite
- Bio
- Ja
- Zertifizierung
- EU-Bio zertifiziert
- Bio-Kontrollstelle
- DE-ÖKO-039
Weinprofil & Trinkreife
Charakter & Reife
Auf einen Blick
Lagerung & Reife
Ernte 2025–2029
Optimal 2032
Maximum
Am Tisch
Speisebegleitung
Kartoffel-Ravioli mit Waldpilzen und brauner Butter
Die Erdigkeit der Pilze und die Nussigkeit der braunen Butter finden ihren Gegenpart in der cremigen Textur und den Hefenoten des Weins. Ein Gericht, das den Kaiserstuhl auf den Teller bringt.
Lachsforelle mit geröstetem Blumenkohl
Die Fettigkeit der Forelle wird von der Säure des Weins geschnitten, die Röstnote des Blumenkohls spiegelt sich in der Würze des Grauburgunders.
Badisches Kalbsbries mit Morcheln
Die feine Textur des Bries verlangt nach einem Wein, der ebenfalls Textur hat. Die Morcheln heben die erdigen Töne, die Amphorenreife gibt dem Ganzen Tiefe.
Das Weingut
Franz Keller
Beim Weingut Franz Keller steht schon seit einiger Zeit mit Friedrich Keller die dritte Generation in den Startlöchern. In den letzten Jahren haben Friedrich und Vater Fritz das Weingut gemeinsam geführt und Entscheidungen getroffen nun übernimmt Friedrich mehr und mehr das Zepter. Er ist durch und durch Winzer und…
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Fragen & Antworten
Über diesen Wein
Bei welcher Temperatur servieren Sie diesen Wein am besten?
Bei 8–10 °C. Kälter wirkt er verschlossen, wärmer verliert er an Frische.
Welches Glas passt?
Ein mittelgroßes Weißweinglas, das sich nach oben leicht verjüngt.
Wie lagern Sie die Flasche?
Liegend, dunkel und kühl bei 10–14 °C. Geöffnet hält er sich mit Verschluss ein bis zwei Tage im Kühlschrank.
Sollte der Wein dekantiert werden?
Nein. Etwas Zeit im Glas genügt.
Wann ist der Wein trinkreif?
Er ist jetzt trinkreif und zeigt sich bis etwa 2032 von seiner besten Seite.
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