Oben im Douro wird gelesen und vergoren, doch bevor der Most durchgegoren ist, kommt Branntwein dazu. Die Gärung bricht ab, der Zucker bleibt im Wein. Traditionell reiste der junge Port dann flussabwärts nach Vila Nova de Gaia, wo die Lagerhäuser der Porthäuser am Ufer gegenüber von Porto stehen. Dort liegt er im Fass oder in der Flasche, manchmal Jahrzehnte.
Unser Port kommt von Niepoort, einem Haus, das seit 1842 Portwein macht. Die Weine stammen aus den klassischen Sorten des Tals – Touriga Franca, Tinta Roriz, Tinto Cão –, dazu kommt ein Moscatel. Neben jüngeren Jahrgängen liegen auch Flaschen mit Jahrzehnten Reife im Sortiment, für einen Abend, an dem man sich Zeit nimmt.