Moric Lutzmannsburg, Alte Reben 2018 1,5 l
Auf dem Lutzmannsburger Plateau, wo einst das Pannonische Meer Sedimente hinterließ und ein Urzeitvulkan Schichten schuf, stehen Rebstöcke zwischen 85 und 110 Jahren. Roland Velich selektioniert aus sechs Parzellen.
Verkostung
Sinneseindruck
Farbe
Tiefes Rubinrot mit violetten Reflexen
Nase
Kräuter, Holunderbeeren, Schwarzkirschen, Maulbeeren, Teer, Torf, Holz
Kräuter und Holunderbeeren öffnen, gefolgt von Schwarzkirschen und Maulbeeren. Teer, Torf und Holz geben dunkle, facettenreiche Tiefe. Ein Wein, der sich erst nach Stunden mit viel Luft vollständig entfaltet.
Gaumen
Dichte, komplexe Struktur, feine Tannine, reife dunkle Frucht, mineralische Rückkehr, lange Entwicklung im Glas.
Langer, verführerischer Abgang, der das Potential des Terroirs andeutet. Für vollständige Entfaltung Jahre im Keller oder mehrstündiges Karaffieren.
Details
Steckbrief
- Land
- Österreich
- Hersteller
- Moric
- Region
- Burgenland/Neusiedlersee
- Rebsorte
- Blaufränkisch/Lemberger
- Süße
- Trocken
- Jahrgang
- 2018
- Flascheninhalt
- 1500 ml
- Alkoholgehalt
- 13,5 % vol
- Ungeschwefelt
- Ja
- Allergene
- Enthält Sulfite
- Bio
- Nein
Weinprofil & Trinkreife
Charakter & Reife
Auf einen Blick
Lagerung & Reife
Ernte 2021–2031
Optimal 2038
Maximum
Am Tisch
Speisebegleitung
Rehrücken mit Preiselbeeren und Wacholder
Das wilde Fleisch verträgt die dunkle Tiefe des Weins. Wacholder auf dem Teller spricht den Holunder im Glas an.
Gereifter Bergkäse mit Kernbrot
Der reife Käse nimmt die komplexen Aromen auf. Das Kernbrot gibt Struktur, die der Wein mit mineralischer Tiefe erwidert.
Rinderschmorbraten mit Rotkohl
Die lange Garzeit des Fleischs spiegelt sich in der Reife des Weins wider. Der Schmorbraten verlangt nach einem Rotwein, der nicht untergeht.
Das Weingut
Moric
Moric, die großen Weine des Roland Velichs Unter den Rebsorten dieser Welt gibt es solche, die seit langer Zeit viel Renommee genießen, weil sie eine lange Weingeschichte besitzen, und solche, die zwar die Basis für große Weine bieten, aber noch weitgehend unbekannt sind. Zu diesen Rebsorten gehört der Blaufränkisch,…
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Fragen & Antworten
Über diesen Wein
Bei welcher Temperatur servieren Sie diesen Wein am besten?
Bei 16–18 °C. Kälter wirkt er verschlossen, wärmer verliert er an Frische.
Welches Glas passt?
Ein großes Rotweinglas mit weitem Kelch, damit der Wein Luft bekommt.
Wie lagern Sie die Flasche?
Liegend, dunkel und kühl bei 10–14 °C. Geöffnet hält er sich mit Verschluss ein bis zwei Tage im Kühlschrank.
Sollte der Wein dekantiert werden?
Ja, vorsichtig – ältere Flaschen können Depot haben. Kurz vor dem Servieren umfüllen.
Wann ist der Wein trinkreif?
Er ist jetzt trinkreif und zeigt sich bis etwa 2038 von seiner besten Seite.
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