Terroir-Serie · 5 Folgen · komplett
Vulkanböden:
Europa über
dem Feuer
Fünf Landschaften, ein gemeinsamer Nenner: erkaltetes Vulkangestein als Weinberg. Von den Liparischen Inseln über den Ätna, den Kaiserstuhl und das steirische Vulkanland bis zu den Kanaren erzählt diese Serie, was Feuer im Untergrund mit dem macht, was am Ende im Glas landet — und warum kaum zwei dieser Weine gleich schmecken, obwohl sie alle auf derselben geologischen Grundlage stehen.
Vulkanböden im Glas — aus unserem Sortiment
Bianco Pomice
Malvasia & Carricante · Lipari, Bimsstein
Palmento Caselle
I Vigneri di Salvo Foti · Ätna, Lava
Schlossberg Achkarren GG
Franz Keller · Kaiserstuhl, Basalt
Winzer-Porträts: Tenuta di Castellaro · I Vigneri di Salvo Foti · Franz Keller
Hintergrundwissen
Alle fünf Regionen — Lipari, Ätna, Kaiserstuhl, Vulkanland Steiermark und die Kanarischen Inseln — bauen Wein auf erkaltetem Vulkangestein an: Bimsstein, Lava, Basalt, Tuff oder vulkanische Asche. Jede Region zeigt, wie unterschiedlich sich dasselbe geologische Grundprinzip im Glas ausdrückt.
Vulkanisches Gestein ist mineralstoffreich (Phosphor, Kalium, Schwefel), gut durchlässig und speichert Wärme anders als Kalk oder Lehm. Das Ergebnis sind meist straffere, mineralischere, oft leicht rauchige oder salzige Weine mit ausgeprägter Länge.
Aktuell führen wir Weine von den Liparischen Inseln (Tenuta di Castellaro) und vom Ätna (I Vigneri di Salvo Foti) sowie verwandte Basaltweine vom Kaiserstuhl. Vulkanland Steiermark und die Kanarischen Inseln sind redaktionell recherchiert, aber noch nicht im Sortiment.
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